Wednesday, January 25, 2012

Auf nach Arizona - Ein Rueckblick

Gut in Arizona angekommen!!


Der Flug war klasse, Melanie (meine Sitznachbarin) und ich hatten mit den Stuarts eine Menge Spaß. Die waren gut drauf und für jeden Spaß zu haben. Von Frankfurt ging es gen Norden und schon konnte ich mir einen Überblick über Sylt verschaffen!! Das nächste Highlight war der Film Robots. Wir haben uns schief gelacht.. Beim nächsten Blick aus dem Fenster (Aufforderung vom Piloten) haben wir Grönland bewundern können.. Einmalig!! Eisberge und Gletscher, die jeden Moment ins Wasser fallen könnten - so viel Glück hatten wir dann doch nicht. Man konnte sich kaum entscheiden, Robots oder Eisberge.. Werde mir den Film bei Zeiten noch mal ansehen müssen.. Dann ging's weiter über Kanada (hatte gewisse Ähnlichkeiten mit Grönland), Salt Lake City, die Rocky Mountains, den Bryce Canyon und den Hoover Dam. Beim Landeanflug auf Las Vegas konnte man die Kasinos sehen, der Flughafen ist direkt dahinter.

Die Fahrt von Las Vegas nach Lake Havasu war recht gradlinig.. Von Nevada über Kalifornien nach Arizona. Die Sonne färbte alles in ein schön rotes Licht und so zeigte sich Havasu von einer seiner besten Seiten. Der Sonnenaufgang ist nämlich auch sehr schön. Die Strecke sind wir mit dem Jeep gefahren, schön gemütliche 120km\h. Es kamen uns 5 Cops entgegen, da will man auch nicht zu schnell fahren. Die lasern einen während der Fahrt und drehen um.. Ein Fahrer hat es nicht ganz so "genau" gesehen und schon stand er am Straßenrand, neben ihm ein Cop in Weihnachtsbeleuchtung - eine einfarbige Rundumleuchte reicht hier wohl nicht aus..

In Havasu angekommen haben wir erst mal entladen, dann gab es eine Haustour. Momentan stehen noch viele Kisten herum, wenn's einigermaßen eingerichtet ist, bekommt Ihr auch ein paar Fotos. Es ist insgesamt schöner und größer als auf den Bildern, die Reed geschickt hatte. Auch der Garten und die schöne Aussicht haben mich überrascht. Sind dann noch kurz einkaufen gefahren, Reed kam ja direkt von der Arbeit.. Hat auch Spaß gemacht und da es mittlerweile dunkel und kühl war sind wir offen gefahren. Der Sternenhimmel ist klasse - es gibt kaum Straßenbeleuchtungen.. Ein Satelit flog "direkt" über uns hinweg. Zurück im Haus bin ich dann spontan auf der Wohnzimmercouch eingeschlafen.. Um 21:30 habe ich mich dann aber doch ins Bett geschleppt..

Gestern bin ich dann mit Reed aufgestanden und wir haben gefrühstückt. Reed ist dann los zur Arbeit, ich habe versucht zu skypen und E-Mails zu schreiben. Alles recht frustrierend.. Das DSL funktionierte nicht wirklich, mal hat es mich alle 2 Min rausgeschmissen, dann ging es für 30 Min, kam danach aber gar nicht mehr rein.. Heute kommt jemand um die Telefonleitung zu reparieren, Reed hatte gestern Abend angerufen und die haben den Fehler entdeckt.. Ich hoffe das wird was.. Schreibe gerade in Word, der Laptop hat aber nur einen Englischen, Spanischen und Französischen Spellchecker, der auch schon mal unaufgefordert verschlimmbessert.. Habe ihn nun aus, garantiere aber erst mal für nix… Als ich dann genug vom Internet hatte, ging's an ein paar Kisten. Habe hinterm Haus meinen ersten Roadrunner und meine erste Eidechse (ca. 10cm) gesehen. Um 15h habe ich mich dann zu einem Mittagsschläfchen hingehauen, 2 Stunden später hat Reed mich dann geweckt.. Sind noch ein weinig durch die Gegend gefahren und haben dies und das besorgt. Ein Luftbefeuchter war ganz oben auf meiner Liste, nicht nur meine Nase und meine Haut beschwerten sich, auch diverse Möbelstücke haben spontane Austrocknungsanfälle… Allzu alt wurde ich dann gestern auch nicht mehr.

Heute Morgen gab es dann wieder ein gemeinsames Frühstück, mal sehen wie lange sich der Jetlag hält.. Ich hoffe die Leute von der Telefongesellschaft kommen bald.
(10/2005)


Erste Eindrücke


Vielen Dank für Eure zahlreichen Antworten, hat mich sehr gefreut!! Hoffe ich kann die meisten Fragen mit dieser Mail erschlagen, kann aber momentan leider nicht noch mal nachsehen, Internet / DSL ist mal wieder down.. Deswegen wieder vorschreiben in Word.

Das mit der Telefongesellschaft ist zwar ganz toll, wenn die auch Samstags vorbeikommen, nur hilft es hier momentan nicht. Immer wenn von denen einer hier ist (2x), machen die ne Kleinigkeit (Modem austauschen/etwas am Telefonanschluss) und es funktioniert klasse. Dann, einen Tag später geht der ganze Mist von vorne los. Werden wohl von denen zum Kabelmodem wechseln. Beim TV haben wir das schon getan, eher unfreiwillig. Nachdem die zweite mal nicht aufgekreuzt sind haben wir am Telefon erfahren, dass unser Anschluss doch schon wieder gekündigt worden sei. Dabei sollen die es belassen war unsere Antwort.. Frontier arbeitet wirklich noch zu Wildwest Zeiten.. Da ist der Name Programm. Am Freitag soll dann Kabel kommen..

So, nun mehr zu mir. Jeep fahren macht echt Spaß. Und her ist soo wenig los auf den Strassen.. Zudem sind die auch super breit, genauso wie die Parkplätze. Da es hier auch nur Parkbuchten wird werde ich wohl das Rückwärts-Einparken schnell verlernen.. LOL. Kreuzungen mir Ampeln gibt's auch nur recht selten, meistens haben wir hier Stoppschilder, für alle 4 Richtungen. Der, der zuerst angehalten hat, darf auch zuerst wieder los. Und dann der Reihe nach. Das funktioniert sogar!! Unglaublich. Sehr zivilisiert, muss ich schon sagen.

Die meisten Kisten sind ausgeräumt und so langsam sieht es wie ein bewohntes Haus aus und weniger wie ein Warenlager. Die haben vielleicht eingepackt, da kann man sich nur wundern. Das meist ist gut angekommen, die Wohnzimmermöbel haben nur leider die eine oder andere Macke abbekommen.. Mist. Dann haben die Kunststoffbecher in 20 Lagen Papier eingerollt, dann meinen Kunstkalender mit einer Verlängerungsschnur (!) zusammen eingerollt.. Der Kalender sah sehr traurig aus.. Zwei Übertöpfe wurden auch nur einfach ineinander gestellt und verpackt.. Da hätten die sie auch gleich beim Verpacken fallen lassen können.. Weitere Knaller erspare ich Euch, Ihr habt sicher einen Eindruck bekommen..

Einkaufen ist auch sehr interessant hier. Jetzt kann ich zumindest verstehen, warum die so wild auf Coupons sind. Was hier nicht grad im Angebot ist, ist auch gleich sehr teuer. Am meisten lohnt sich "2 zum Preis von 1". Vor allem bei Wurst und Käse(!). Das Wasser ist billig, so eine 3Gallon (1G=ca.3,8l) Flasche kostet 1$. Die kommt dann in einen Wasserspender. Allerdings kein Vergleich zum Burscheider Quellwasser aus dem Kran..

Es gibt hier zwar ein Schwimmbecken, mit Wellenbad und "Bahnenschwimmen" im Austausch (da wird dann eine Wand eingesetzt), aber leider kein Schwimmverein für "Erwachsene". Nur die Highschools schwimmen im Team. Dreimal am Tag (in der Woche) ist das Bahnenschwimmen aber auch für alle offen, einmal von 5-7, 12-16 & 17:30-18:30. Dazwischen sind dann die Vereine, die Wellen oder Kurse dran. Habe mir das bis jetzt nur einmal vom Trockenen angesehen. Werde dann beim nächsten Mal berichten. Bis jetzt musste der Pool bei uns im Garten (ca. D= 3m,T= 1,2m) herhalten. Zum Abkühlen mehr als genug und eine Luftmatratze passt allemal.

(10/2005)

Route 66

Hallo zusammen!!
Endlich, mein eigener Rechner, eigene Tastatur und Fotos!! Ich habe Euch eine kleine Auswahl zusammengestellt.

Zur Route 66 sind wir "geschlossen" gefahren, dass war zu schnell und macht offen nicht so viel Spaß. Ab da ging's dann offen weiter. Ich war schwer beeindruckt. Die alte 66 ist wirklich wunderschön zu fahren. Linkskurve, Rechtskurve, bergauf, bergab, weite Täler, tiefe Schluchten und hohe Berge. Wow.. Kaum zu glauben, dass hier die dicken Trucks durchgefahren sind. Es wundert also nicht wirklich, dass sie früher auch die "blutrote" 66 genannt wurde. Es waren viele Chopper und Yoghurtbecher unterwegs. Die ersten hatten meist keinen oder nur einen Helm der so groß und geformt war wie eine halbe Kokosnuss.. Da hatte keiner Angst sein Gesicht zu verlieren.. Oder zu viel, je nachdem wie man's sieht. Die zweiten waren da schon besser ausgestattet. Eigentlich ganz so, wie man es kennt. Integralhelm und Lederkombi. Das einzige Lederacessoir der ersten war die Weste, obwohl, da waren mehr Stoffaufnäher drauf als Leder drunter.. Alles schon ziemlich kultig.

In Oatman gab es dann jeden Menge Esel, Chopper, Biker und Touriläden zu bestaunen. Wie überall legen hier die Esel den Verkehr lahm, nur hier sind es wirklich vierbeinige. Die sind "wild" und laufen frei durch die Stadt. Überall kann man Eselfutter kaufen, was wohl der Grund dafür ist, weswegen sie sich hier aufhalten. Vor und nach der Stadt - sie liegt an der Route 66, was nicht nur die Hauptstraße ist, sondern auch die einzige - findet man aber auch noch den einen oder anderen Esel im Gelände. Für eine Stadtdurchfahrt bräuchte man sicherlich nur 30sec, wären da nicht eben diese Esel. Wenn die auf der Straße stehen hilft nur warten. Der eine oder andere Touri greift dann aber schon mal beherzt zu und versucht einen dieser Verkehrsberuhiger von der Straße zu schieben oder zu ziehen. Beobachtungen zufolge klappt das Ziehen an den Ohren am besten. Nur zu dumm, wenn hinter ihm der nächste Touri (wahrscheinlich noch seine eigene Frau) einen anderen Esel auf der Straße füttert. Irgendwann ist man aber auch dadurch und man kann einen Parkplatz suchen. Kein Problem damit, solange man nicht die Zufahrt zur Historischen Feuerwehr zustellt. T-Shirts gibt's da ohne Ende. Von der Route 66, Choppern, Eseln und auch allen zusammen. Der eine oder andere Laden hat aber auch richtig schöne Sachen aus Ton und Sandstein. Die Tonsachen sind im Indianerstil, Donnerbären, Töpfe usw. Die Sandsteinsachen sind schwer zu beschreiben, wunderschön und leider etwas teuer.. Von abstrakten Formen, das gibt die Farbe und die "Maserung" des Steins her, bis kleine Minihöhlen und Wanduhren.

Dann, auf dem Weg zurück zum Auto, haben wir den zweiten Grund für eine Vollsperrung der Route 66 live miterleben können. Eine traditionelle und auf jeden Fall authentische Schießerei. Ein Bandit und ein Sheriff stehen sich gegenüber, von Angst keine Spur. Es werden unverständliche Beschimpfungen ausgetauscht. Es wird gezählt - eins - zwei - der erste Schuss, daneben. Nicht ganz den Regeln entsprechen und nun weiß der Sheriff, der Kerl hat nicht vor seine anarchistische Einstellung zu ändern. Stille kehrt ein. Nun hat auch der letzte "Durchreisende" verstanden, dass das hier wohl etwas länger dauert und macht seinen V8 aus. Wieder werden Wortfetzen ausgetauscht. Es scheint sich eine Einigung über das Zählen bis drei einzustellen, es war ein Missverständnis. Wie konnte der Gesetzeshüter auch davon ausgehen, dass der Schurke bis drei zählen kann. Es wird zweimal geübt, das schein zu sitzen. Die Spannung steigt - eins - zwei - na, das war der Sheriff aber etwas vorschnell, wer einmal bei zwei schießt, dem traut man hier nicht mehr so schnell.. Der Schuss ging allerdings wieder daneben und eine wilde Schiesserei bricht aus. Da, der Sheriff sackt zusammen, doch noch auf Knien gibt er einen letzten Schuss gekonnt aus Hüfthöhe ab. Der Gesetzlose bricht ebenfalls zusammen. Beide geben sich ihrem Todeskampf hin, jeder auf seine Weise. Der Hüter des Gesetzes fällt langsam in sich zusammen, mit einem Grinsen denn er weiß, sein Tod bleibt nicht ungerächt. Der Schurke aber rollt sich vor Schmerzen, liegt auf dem Rücken, streckt alle Gliedmaßen gen Himmel.

Der Rest unserer Fahrt auf der Route 66 war genauso schön und imposant wie die erste Hälfte. An einem gut gelegenen Aussichtspunkt haben wir dann eine Rast eingelegt und unsere leckeren Hähnchenwraps gegessen, die wir uns in Havasu selbst gerollt hatten. In Kingman stießen wir dann wieder auf die 40. Nach einem kurzen Abstecher in die Berge und in den Nadelwald - da war dann Verdeck schließen und Pulli angesagt - ging's wieder Richtung Havasu. Alles in allem ein sehr zufrieden stellender Tag, der eine Wiederholung nicht ausschließt.

(10/2005)

Unser Baum ist schon geschmückt

Unser Baum ist schon geschmückt, andere Länder, andere Sitten.. In Deutschland macht das ja das Christkind am 24. - hier kommt der Weihnachtsmann erst in der Nacht zum 25.12., ißt Plätzchen, trinkt Milch und läßt Geschenke da. Meist nur eins pro Person, das große wie z.B. ein Fahrrad. Die anderen Geschenke, von den Eltern oder Großeltern, liegen schon ein paar Tage eher unter dem Baum. Ab und zu darf ein kleines Geschenk schon am Abend des 24. aufgemacht werden. Das sind bei uns dann die, die wir "von außerhalb" zugeschickt bekommen haben.

(11/2005)

Meine Eltern kommen!!

Pünktlich 2,5h Stunden bevor meine Eltern in Las Vegas landen fahren wir los. Das war zumindest der Plan.. Mit hier und da was vergessen, wo ist denn nun meine Handy, arg, umdrehen und zurück sind es nur noch 2h. Aber die müssen ja durch die Pass- und Zollkontrolle durch, das wird schon. Ach ne, das machen sie ja in Denver! Upsi, die kommen direkt aus dem Flieger und laufen ohne weitere Kontrollen direkt zum Gepäckband. Aber das dauert ja auch etwas.. *hoff*

Wir bleiben nahe der erlaubten Höchstgeschwindigkeit, denn hier erwischt zu werden kostet nicht nur Geld sondern auch Zeit. Und wer will schon von einem Polizeiauto gejagt werden.

Nach ca. 30 min. erreichen wir die Staatsgrenze von Kalifornien. Stand da was von einer anderen Zeitzone??? In welche Richtung ging das noch mal?? Und wie sieht es in Nevada aus? Wir gehen davon aus, daß wir eine Stunde gewonnen haben, zumindest in Kalifornien. Als wir die Grenze zu Nevada überschreiten steht da nichts von einer neuen Zeitzone. Wir scheinen Glück gehabt zu haben. Die erste Uhr, die wir in Las Vegas am Straßenrand sehen, gibt uns Recht. Nur gut, daß es Winter ist.. Denn neben Hawaii und Indiana stellt Arizona die Zeit nicht im Sommer um. D.h. dann gibt es keine Zeitverschiebung zwischen Arizona, Kalifornien, Nevada und den Rest der Staaten im der Pazific-Time-Zone. Jetzt sind wir in der Mountain-Time-Zone. Der Flughafen ist leicht zu finden, mitten drin, gleich neben dem Luxor. Wir sind also eine halbe Stunde zu früh. Zeit genug um ein wenig zu shoppen. Zwei CSI Las Vegas T-Shirts landen schnell in einer Plastiktüte. Ein lecker Kaffee von Starbucks und wir machen uns auf die Suche nach dem Gepäckband. Es ist das erste, direkt an der Rolltreppe, die die ankommenden Passagiere in die Halle herunterbringt. Das Band läuft schon, aber für einen anderen Flug. Kurze Zeit später sehe ich meine Eltern auf der Rolltreppe. *freu*

Nach der herzlichen Begrüßung kämpfen wir uns zum Band vor, das Gepäck sollte nun kommen. Alle Koffer können schnell vom Band gefischt werden, bis auf einen. Der kommt und kommt nicht. Als lange Zeit keine neuen Koffer kommen und das Band von einem Mitarbeiter der Fluggesellschaft leer geräumt wird - da sind wohl einige Passagiere direkt an den ersten Slot-Maschinen hängen geblieben - fragen wir nach. Der Aufenthaltsort des Koffers wird zügig ermittelt, Denver. Morgen Abend soll er direkt nach Havasu geliefert werden, auch gut. Dann haben wir auch mehr Platz im Auto. Die Plattform, die wir an unserer Anhängerkupplung montiert haben, brauchen wir gar nicht. Na ja, wer konnte das wissen? Wir gehen in Las Vegas zu Abend essen, es ist schon 19:30h und dann kommt ja noch die Fahrt.. Und die Stunde, die wir zurück geben müssen. Nach lecker Mexikanisch fahren wir los. Es ist schon sehr spät, als wir in Havasu ankommen. Nur noch eine kleine Hausführung und wir gehen schlafen.

Die nächsten 3 Tage zeige ich meinen Eltern Havasu und wir gehen ein wenig shoppen. Hochzeitskleid & Schuhe, Kleid für Mama, Anzüge ausleihen für Reed und Papa, Postkarten und all so'n Kleinkram. =) Wir machen uns an die Planung unseres Kalifornien Trips, Los Angeles und San Diego stehen ganz oben auf der List.

Aber davon berichte ich Euch das nächste Mal, alles Liebe,
Alex
(11/2005)

Tuesday, January 24, 2012

The bitch came back

The bitch came back the very next day
Oh, the bitch came back, I thought she was a goner
But, the bitch came back, she couldn't stay away
Don't you know the bitch came back?
                                                                   THEORY OF A DEADMAN LYRICS



Mein zweites  Gamma Knife war nicht so schlimm wie das erste. Hatte das Metallgestell ja auch keine 13 Stunden am Kopf. Ich glaube es waren nur drei. Auch haben sich die Schraubenlöcher in meinem Hinterkopf nicht entzündet und ich brauchte keine Steroide. Die Schwestern waren wieder super klasse aber ich habe eine neue Radiologin. Vito, mein alter Radiologe hat das Krankenhaus gewechselt. Schade, aber die neue Ärztin ist auch ganz gut.
Ich möchte im Beaumont Krankenhaus System bleiben, weil dann alle meine Ärzte Zugriff auf meine Daten haben.

Weihnachten und Silvester waren gut. Beth kam Silvester vorbei und wir haben Xbox und Wii gespielt. Den Prost zum Neuen Jahr haben wir um fünf Minuten verpasst.  Die Wii Weitsprung Meisterschaften waren zu hitzig. Natürlich habe ich gewonnen, tada!


Gestern gab es dann nicht so gute Neuigkeiten von meinem MRI Scan vom letzten Freitag. Vier Tumore sind gewachsen. Was ein Mist. Ein Donuts und Eis Tag. Jetzt müssen die Ärzte die letzten zwei MRI's vergleichen um zu sehen, ob die vier neu sind oder schon behandelte. Je nachdem gibt es dann wieder Gamma Knife und/oder eine Chemoänderung. Auch darf ich mal wieder kein Auto fahren, auch doof. Ich hatte aber schon seit ein paar Wochen das Gefühl, ich sollte nicht fahre. Gut dass ich mich weitestgehend darauf verlassen habe.


Haben dann bei Krispy Kreme Donuts gegessen und Starbucks Mochaeis mit dunklen Schokoladenstücken gegessen. Yummy. Mal sehen was kommt..


Oh ja, könnt Ihr bitte hier auf den Blog direkt kommentieren? Dann habe ich alles zusammen :)

Monday, November 7, 2011

Da hilft nur Lachen, um nicht zu Weinen..

Have you ever felt so out of place that the smile on your face was to keep from cryin'
~ Happiness is, The Verve Pipe.  My verve pipe.



Wenn Dein Arzt fragt, ob Dein Man heute nicht dabei ist, kann schon nix gutes dabei rumkommen. Ich hatte gerade ein Hirn MRI und das hier sieht nicht gerade berauschend aus..

Die sieben Gehirntumore sind gewachsen und einer ist sehr nahe an meinem Hirnstamm. Geplante Behandlungsmethode: Gamma Knife, Einzelbestrahlung der Tumore von mehreren Richtungen, damit der Rest des Gehirns nicht mitleiden muss. Soweit so gut. Ein Metallgestell muss an meinem Kopf geschraubt werden. Nicht so gut. Hört sich eher unbequem an.

War es auch. Die Behandlung war am 15. Juli und ich war von 6h bis 22h im Krankenhaus. Ein feineres MRI zeigte 14 Tumore und alle wurden behandelt. 28 einzelne Bestrahlungen mit einer Länge von jeweils 3 bis 28 Minuten. Das Metallgestell, aka Foltergerät, wurde mit vier Schrauben befestigt. "Fühlt sich an wie ein Bienenstich.." sagte der Neurochirurg über die Betäubungsspritze für jede Schraube. Diese Biene, von der er sprach, hätte durch keine Tür gepasst!! Und dann der Druck! Ich habe jetzt bestimmt ein paar Risse im Schädel. Zwei M5 Schrauben an der Stirn und zwei im Hinterkopf/Nacken. "Der Schmerz und der Druck lassen bald nach." Lügner. Da der Hirnstamm Tumor so weit unten sitzt musste das Gestell recht tief angesetzt werden. So tief, dass die Schrauben durch einen Muskel durch mussten. Yikes.

Und danach die Steroide danach, damit das Gehirn nicht anschwellt. Die haben mir sämtliches Magnesium, Kalium und was sonst noch alles aus dem Körper gezogen. Wenn man im Restaurant sitzt und gefüttert werden muss, weil einem die Hände zu Fäusten verkrampft sind, das macht keinen Spaß. Von den Schmerzen mal ganz abgesehen. Die Krämpfe kommen und gehen, in den Füßen, der Rückenmuskulatur, den Waden, selbst im Gesicht! Das ist schon letztes Jahr passiert, nach der "Ganz-Gehirn-Bestrahlung".  Das wurd da so schlimm dass ich ins Krankenhaus musste da mein Herz Mucken machte.
 
Es hat ganze zwei Monate gedauert, bis die Löcher im Nacken verheilt waren. Die Kopfschmerzen wurden auch besser und das Taubheitsgefühl am Hinterkopf ist fast weg. Das Oktober war also ein guter Monat für mich. Bis zum 31sten. All die Geister kamen zurück als mein Scan zeigte, dass ein Tumor wieder gewachsen ist, währen alle anderen stabil blieben. Ich war ziemlich erschüttert, die Tumore sollten nur weg und die Ärzte mussten erst mal entscheiden was zu tun war. Da mein vorheriger Arzt das Krankenhaus kurzfristig verlassen hatte, mussten sie erst mal aufholen. Das ging aber schnell und mein Termin für's nächste Gamma Knife steht fest. Diesen Donnerstag, den 10. November, 6 Uhr morgens.

Ich flippe hier ein bischen, versuche aber alles positiv zu sehen. Zumindest sind die Ärzte so aggressiv wie der doofe Krebs..
Drückt mir die Daumen!

Tuesday, April 26, 2011

You were bitten by the beast. You bear his mark now.

Post vom Freitag, 17. September 2010

 

"Die Bestie hat Sie gebissen. Sie tragen jetzt ihr Mark"
(The Wolfman http://www.filmstarts.de/nachrichten/141186-The-Wolfman-Deutscher-Trailer-zum-Werwolf-Film-mit-Del-Toro.html)

Ok, wer von Euch hat den Film gesehen? Und wer will ihn noch sehen? Und jetzt, wem ist er zu gruselig? Genau, mir. Der arme Reed würde keinen Schlaf finden, wenn ich mit ein paar gut platzierten Karate Übungen das Bett übernehmen würde. Ich schwör, ich könnte eine Fliege mit Stäbchen lebend fangen, aber nur wenn ich schlafe.

Die Vorschau ist schon gruselig genug. Martina ist gerade aus Deutschland hier. Wir schauen uns CSI, NCIS und andere Serien an, die erst im nächsten Jahr im deutschen TV kommen. Und die Werbung für den Film The Wolfman kommt immer wieder. Wir haben also schon so oft gesehen, wie der Wolfmann die Augen aufreißt, seine Finger unnatürlich verbogen sind, er keine Kontrolle über seinen Körper hat und ins eiskalte Wasser geschmissen wird. Der arme Kerl. Ich kann ein wenig nachempfinden, was ihm passiert. Vor allem wenn meine rechte Hand mitmacht. Was zur Hölle! Das ist doch nicht wahr, oder? Meine Hand verkrampft sich und ich kann einfach nicht glauben, dass mein Ringfinger sich so biegen kann. Martinas Augen sind weit aufgerissen und ich bin sprachlos. Ich kann einfach nur meine Hand anstarren und atmen.

Wir hatten so viele Pläne für ihren Urlaub. Letzten Mittwoch sollte es nach Chicago gehen. Feuerwerk am Navy Pier. Burger im Hard Rock Cafe, eine Deep Dish Pizza von Uno und dann chillen im House of Blues. Vielleicht nochmal zu Shedd Aquarium am nächsten Tag. Oder in den Park, abhängig vom Wetter. Dann ab nach Minneapolis. Downtown Hotel in der nähe vom Hard Rock. Einkaufen bis zum Umfallen in der Mall of America. Bubba Gump Shrip.

Am Samstag Abend treffen wir uns dann mit Reed in Duluth und feiern Dan und Kates Hochzeit. (Reeds Bruder). Das wird soo super! Ich freue mich schon total! Montag fährt Reed dann direkt nach Hause und wir erkunden ein wenig die obere Halbinsel von Michigan. Das Hotel und die Bootsfahrt zu der Steilküste ist im Internet gefunden und gespeichert. Mackinac Fudge und der kleine Laden in dem es Nagellack gibt, der seine Farbe im Sonnenlicht ändert, wir kommen. Abhängen im Black Fin in Royal Oak und dann Ben Stillers und Bones Fußspuren im Smithsonian folgen.


Boom. Stattdessen denk sie sicher gerade daran, ob sich mich zum Krankenhaus fahren muss. Dann würden wir den Mini nehmen, macht mehr Spass. Sie hat mich schon zu etlichen CT und MRI Scans, Arztterminen und Strahlenbehandlungen gefahren. Was würde ich nur ohne sie machen? Keine Ahnung. Wir haben zusammen geweint, gelacht und gemeckert, über die ganzen Ergebnisse, gute Unterstützung anderer Freunde und Familie und auch über den ganzen Mist, der in der letzten Woche in meiner Richtug flog.

Meiner Hand geht es wieder gut. Das muss ja weh getan haben, aber ich kann mich beim besten Willen nicht daran erinnern, ob ich Schmerzen hatte. Abgefahren.

Wir nun sind wir schon am Flughafen. Martina fliegt nach Hause. Meine Mama kam gestern an.

Ich: "You were bitten by the beast." / Die Bestie hat Sie gebissen.

Martina: "You bear his mark now." / Sie tragen jetzt ihr Mark

Wir beide tragen es. Ich werde sie vermissen.

Thursday, April 7, 2011

Me and my Monkeys..

Post vom Dienstag, 14. September 2010



Mir geht es besser aber auch schlechter zur gleichen Zeit. All die neuen Medikamente und die Bestrahlung haben meine 'Affen im Hirn' etwas beruhigt. Kein wildes Bongo Spielen mehr in meinem Kopf. Oder stumpfes Feuerwerk.

Aber die Affen sind auch etwas düster. Sie stehlen mir Menschen aus meinem Kopf! Ich erinnere mich an eine Enterprise Episode, in der mehr und mehr Besatzungsmitglieder einfach verschwanden. Und keiner schien sich zu wundern. Aber ich wundere mich. Ich könnte schwören, dass vor ein paar Sekunden Leute um mich herum waren, die genau wussten, was hier los ist. Jemandem, dem ich wirklich vertrauen kann. Da ist doch gerade jemand an mir vorbei gelaufen! Wo ist der hin? Hallo? Oder war das etwa ich?

Es ist so ruhig und entspannend hier. Dieser weite offene weißer Raum und diese Couch sehen sehr gemütlich aus. Ah, ich erinnere mich. Mein Raum, meine Couch, nur ich. Ich werde mich hier hinlegen und mich unter der Decke einkuscheln. Bequem und warm. Einfach relaxen und alles wird gut.

Und ich bin wieder da. Ich bin beim Eureka Serienfinale eingeschlafen. Einer meiner vielen neuen Power-Nickerchen. Nur ein anderer dummer Traum. Da sitzt Reed und er lächelt mich an. Er ist hier. Er weiss was los ist und was zu machen ist. Aber ich habe immer noch etwas Angst. Ich mag es nicht, wenn ich etwas vergesse. Ich will keine Gehirnfunktion, Gehirnzelle, mein Kurzzeitgedächtnis oder sonst was verlieren. Meine Kopfschmerzen sind auch wieder da. Auch dieser seltsame Druck auf meinem Hirn. Zeit für meine Medikamente. Die gegen epileptische Anfälle und hoch dosierte Steroide. Die bringen nächtliche Hitzewellen, Schüttelfrost und Schwindel mit sich.

Aber zumindest bin ich wach. Ich bin hier. Das ist mein Universum. Beat it, Monkeys! Verschwindet ihr dummen Affen! Da ist mein Handy. Mit all den Namen und Nummern darin von Leuten, die mich kennen. Die kann ich alle anrufen und sie sind da für mich. Ich bin dankbar. Ich werde es einfach für eine Weile festhalten. Ich schaffe das schon.

Wednesday, March 16, 2011

Holy Shit.

Post vom Freitag, 3. September 2010

OK, ich habe hier ein kleines Problem.
Da sind 25 (!) Gehirntumore in meinem Kopf (http://de.wikipedia.org/wiki/Hirnmetastase). Die meisten sind kleiner als 1cm und die zwei großen sind an der linken und rechten oberen Seite. Viele sind im hinteren Bereich aber ansonsten sind die überall. Wie sollten auch sonst 25 Tumore in ein Hirn passen? Ich weiß auch genau was Ihr denkt: Ist denn da noch genug Platz zum denken? Soeben ;)

Komplette Gehirnbestrahlung wurde verordnet. Die Alternative wäre Gamma-Knife (http://de.wikipedia.org/wiki/Gamma-Knife) gewesen, aber die Tumore einzeln abzuschießen macht wenig Sinn bei der Menge und wer weiß wie viele ganz kleine da noch rumhausen. Noch bevor wir wüssten, welche Behandlungsmethode gewählt wird, wurde eine Maske von meinem Gesicht angefertigt und am Nachmittag der endgültigen Diagnose bekam ich auch schon die erste Dosis. Heute hatte ich meine zweite Bestrahlung. Es dauert jeweils 10 Minuten, ist also wesentlich kürzer und einfacher zu vertragen als meine Chemo zuvor.

Oh ja, ich habe den Seizure/Anfall Test nicht bestanden. Für die nächsten 6 Monate also kein Autofahren oder Schwimmen mehr. Ich werde auch wieder meine Haare verlieren und mein Kurzzeit Gedächtnis wird sich mehr oder weniger verabschieden.. Whoohoo!! Mein Doc sagt: "Deine Gedankengänge werden etwas langsamer sein, Du wirst also etwas länger für Dein Sodoku brauchen, aber Du wirst es lösen können." Sicher, wer vergisst schon Nummern 1 bis 9?

Das ist alles für heute. Ich muss mich erst mal sammeln. Alles wird gut, ich schaff das.

Tuesday, March 15, 2011

Ich.

Post vom Donnerstag, 2. September, 2010

Anfang Juni 2009 habe ich in meiner linken Brust einen kleinen Knoten gefunden und natürlich musste es sofort Krebs sein. Was ein Mist. Brustkrebs im Stadium IV, T2N1M1 und HER2+ für die Nachforscher unter Euch. Damit das alles noch mehr Spaß macht ist es auch gleich ein aggressiver und ein sich schnell ausbreitender Krebs. Er ist schon in den Lymph Drüsen, der Lunge, der Leber, dem Unterleib, an der Wirbelsäule und an einer Rippe. Das Stadium 4 wurde am 8. Juni 2009 in der Notaufnahme diagnostiziert. Ich hatte unerträgliche Schmerzen im unteren Rippenbereich und nach einem kurzen Telefonat mit meiner Hausärztin schickte diese mich ins Krankenhaus. Kurz bevor ich sie anrief erhielt sie das Ergebnis eines Bluttests, den ich am morgen bei einem anderen (Krebs) Arzt hatte. Eine Woche lang war ich im Krankenhaus. Nach endlosen Tests, Einsetzung eines Ports (http://de.wikipedia.org/wiki/Portkatheter) und meiner ersten Chemo- und Herceptin (http://de.wikipedia.org/wiki/Herceptin)-Therapie habe ich das Krankenhaus als geänderter Mensch verlassen. Wie schlimm ist es? Wie lange habe ich noch? Ist noch Hoffnung? Wenn ich das Wort "Prognose" erwähnte, schauten mich alle nur mit einer Mischung aus Trauer und Ernst an. "Lass uns erst mal die ersten Runden der Infusionen abwarten, dann wissen wir mehr.." mit einem unsicheren Lächeln begleitet.


Aber DAS wird mir nicht passieren. Unmöglich. Ausgeschlossen. Basta. Nach ein paar Behandlungen erhielt ich auch etwas mehr Bestätigung als nur meine eigene Zuversicht. Man kann ja schließlich nicht ernsthaft krank sein, wenn die kleinen Sachen einem zum Lachen bringen und meist guter Laune ist. Ok, ok, manchmal mit der Hilfe einer kleinen gelben Pille.. Habe ich "kein Alkohol während der Chemo Behandlung" erwähnt? Und die meinen nicht nur die Zeit die man am Tropfer hängt. Natürlich habe ich auf die Chemo (meine Haare haben zwar fluchtartig das Weite gesucht..) und auf das Herceptin super reagiert. Mein Krebs Marker war 1550 im Juni 2009 und ist dann über 885, 105 auf 24 im November 2009 runter. Ein Wert unter 38 wird als normal angesehen!!! Auch der letzte CT Scan zeigt, dass die Tumore schrumpfen. Die Lunge ist fast frei, die Leber ist nur noch in einem Bereich von 5x6cm befallen (sie war komplett durchsetzt), es sind keine Tumore am Eierstock zu erkennen und die an der Wirbelsäule zeigen auch positive Veränderungen.

Meine neunte Runde Chemo (Taxol & Paraplatin) und Herceptin hatte ich gestern. Mit den letzten drei Infusionen fingen die starken Nebenwirkungen vom Paraplatin an: hochroter, heißer Kopf und starke Übelkeit. Die Schwestern kümmern sich ganz wundervoll um mich und die zusätzlichen Medikamente wirkten recht schnell. Momentan fühle ich mich wie eine Heizung und meine Leber tut etwas weh. "Klitze kleine Monster essen meine Tumore!!!" Auch die anderen Tumore schmerzen zwischenzeitlich, ein wenig beängstigend, aber die Ergebnisse der Tests halten mich meist bei guter Laune.

Mein Onkologe sagt, dass es immer noch ernst ist und ich kann den Krebs nur mit Chemo und Herceptin loswerden. Keine OP. Eigentlich ist es eher sehr unwahrscheinlich, dass ich den Krebs komplett loswerde. Es wird eher der Fall sein, dass sich der Krebs mit dem Herceptin, das ich für immer bekommen werde, unter Kontrolle halten lässt.

Unabhängig von allem, was passiert ist, sehen wir alles recht positiv und hoffen auf einen kompletten Rückgang des Krebs. Tja Krebs, da haste Dir die falsche ausgesucht!! Screw you!!

Update..
Nach meiner 14ten Chemo hat mein Arzt entschieden diese abzusetzen und erst mal nur mit Herceptin weiter zu machen. Das war also im Mai 2010 und der Bluttest vom Juni hatte einen Krebs Marker von 16!! *Freu*  Keine Chemo! Die ständige Übelkeit und Erschöpfung, die Knochen-, Gelenk- und Muskelschmerzen und das keine Haare haben (auch nicht in der Nase!) wird allmählich lästig. Ich war sogar schon wieder ein paar mal schwimmen!